5 Dinge, die man über die MMIW-Anfrage wissen sollte | Nachrichten | 2018

5 Dinge, die man über die MMIW-Anfrage wissen sollte

Candles light Fotos von Tina Fontaine und andere ermordete und vermisste Frauen beim 2. Nationalen Rundtisch über vermisste und ermordete indigene Frauen und Mädchen in Winnipeg im Februar. John Woods / CP

Am Mittwochmorgen wird die Bundesregierung die Bedingungen für eine Untersuchung von vermissten und ermordeten indigenen Frauen bekannt geben. Die Ministerin für Ureinwohnerangelegenheiten Carolyn Bennett, die Justizministerin Jody Wilson-Raybould und der Status der Ministerin Patty Hajdu werden bei der Veranstaltung anwesend sein. Die Regierung soll den Prozess an fünf Kommissare übergeben.

Hier ist Was Sie vor der Ankündigung wissen müssen:

1. Indigene Organisationen fordern eine Untersuchung: Gruppen, darunter die Kanadische Ureinwohnervereinigung und die Versammlung der First Nations, fordern die Bundesregierung seit Jahren auf, eine nationale öffentliche Untersuchung des Phänomens der vermissten und ermordeten indigenen Frauen durchzuführen. Sie werden die Aufgabenbeschreibung und die ausgewählten Kommissare genau prüfen. Es werden fünf Personen erwartet, die auf dem Körper sitzen.

Im Mai 2014 veröffentlichte die RCMP einen Bericht, der zwischen 1980 und 2012 1.181 ermordete und vermisste Frauen dokumentierte. Ein Jahr später hieß es, 32 Aborigines seien ermordet und 11 weitere verschwunden seit es zum ersten Mal über das Problem berichtet hat.

2. Die liberale Regierung plant, zeitlich und finanziell flexibel zu sein: Die Bundesregierung hat in den nächsten zwei Jahren 40 Millionen Dollar für die Untersuchung ausgegeben, aber einige Beobachter fragen sich bereits, ob dies genug Geld und Zeit für die Arbeit der Kommissare sein wird. Die Ministerin für Ureinwohnerangelegenheiten, Carolyn Bennett, hat festgestellt, dass es sich um ein "Platzhalter" -Budget handelt, und sie hat immer wieder betont, dass die Untersuchung richtig sein muss.

3. Die vorherige Regierung unterstützte eine Untersuchung nicht: Der ehemalige Premierminister Stephen Harper lehnte eine formelle Untersuchung des Problems der ermordeten und vermissten indigenen Frauen ab. Er wies darauf hin, dass es bereits eine Reihe von Studien zu diesem Thema gebe und betonte die Notwendigkeit von Maßnahmen.

4. Die Kommission wird Zeugen zur Aussage zwingen können: Nach dem Ermittlungsgesetz haben die Kommissare die gleichen Befugnisse wie jedes Gericht in einem Zivilverfahren, um die Anwesenheit von Zeugen durchzusetzen und sie zur Aussage zu zwingen. Sie können auch alle Papiere, Dokumente, Gutscheine, Akten und Bücher eines öffentlichen Amtes oder einer öffentlichen Einrichtung prüfen.

5. Kinderwohl wird ein zentrales Thema der Studie sein: Bennett sagt Kindeswohl wird ein zentrales Thema sein. Sie sagte, die Regierung habe wiederholt von den "verheerenden" Auswirkungen auf Kinder gehört, die festgenommen werden und was oft mit ihren Müttern geschieht. Die Regierung befindet sich derzeit in einem langen Hin und Her mit dem kanadischen Menschenrechtstribunal über Bundesmittel für Kinderhilfsdienste auf Reserve. Im Januar entschied das Tribunal, dass die Bundesregierung die First-Nations-Kinder bei der Finanzierung der Kinderfürsorge diskriminiert hat.

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